Die Arbeitszeitkonten

Die Möglichkeit der Einrichtung von Zeitwertkonten (auch als Arbeitszeitkonten, Lebensarbeitszeitkonten, etc. bekannt) beruht auf dem “Flexi-Gesetz”. Während in früheren Jahren nur sehr große Firmen auf Grund der Komplexität der Materie diese Modelle ihren Mitarbeitern anboten, können dies nun auch kleinere Unternehmen auf Grund optimierter Konzepte für ihre Mitarbeiter anbieten.
Besonders eignen sich diese Modelle für Geschäftsführer, leitende Angestellte oder gut dotierte Mitarbeiter. Auch für das Unternehmen selbst ist der Durchführungsweg “Zeitwertkonto” äußerst interessant.

Das Zeitwertkontenmodell ist ein

· intelligentes
· effizientes
· flexibles
· arbeitnehmerfinanziertes Versorgungskonzept, welches
  darüber hinaus
· steuer- und sozialabgabenoptimiert (auch nach 2008) ist
· eine attraktive Renditechance bietet

Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit

· beliebige Gehaltsteile
· in der Höhe unbegrenzt
· unabhängig von Altersgrenzen

in ein in Geldwerten geführtes Zeitwertkonto einzuzahlen bzw. zu entnehmen.

Das Modell lässt sich jederzeit in einen Durchführungsweg der betrieblichen Altersvorsorge (Direktzusage, Pensionszusage, Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Unterstützungskasse) überführen; umgekehrt ist dies nicht möglich.

Vorteile für den Arbeitgeber und Arbeitnehmer:

· Organisation eines arbeitnehmerfinanzierten Vorruhestandes
· Verbesserung des Cash Flow durch ersparte Gewerbe-
  und ggf. Körperschaftssteuer
· intelligente Insolvenzsicherung durch Treuhänder
· wichtiges Instrument der Personalführung
· bedarfsgerechte Steuerung des Arbeitszeiteinsatzes bei
  konjunkturellen und betriebsbedingten Veränderungen
· Motivation der Mitarbeiter und damit Verringerung der   Fluktuationskosten
· Verbesserung der Attraktivität des eigenen Unternehmens
  beispielsweise bei der Suche nach Fach- und Führungskräfte
· keine biometrischen Risiken
· Bilanzneutralität
· Flexible Gestaltungsmöglichkeit der Lebensarbeitszeit
  (Altersteilzeit, Vorruhestand), dadurch höhere Lebensqualität
· Finanzielle Vorsorge z. B. bei beruflicher Fortbildung,
  verlängerte Elternzeit, Sabbatical, etc.
· Es können beliebige Gehaltsteile effizient angespart
  werden und z. B. als zusätzliche Versorgung im Ruhestand
  herangezogen werden
· Einkommenseinbußen können während der Altersteilzeit
  ausgeglichen werden